Wurzelbehandlung – stark geschädigten Zahn erhalten

Eine Wurzelbehandlung (Endodontie) hat ein Ziel: einen stark geschädigten Zahn zu erhalten, statt ihn zu ziehen. Notwendig wird sie, wenn sich der Nerv im Inneren des Zahns entzündet hat – etwa durch tiefe Karies, einen Riss oder einen Unfall. Typische Anzeichen sind anhaltende oder pochende Zahnschmerzen, eine starke Empfindlichkeit auf Wärme und Kälte oder eine Schwellung.
Mit modernen Behandlungsmethoden lässt sich ein solcher Zahn heute in vielen Fällen über viele Jahre erhalten.
So läuft eine Wurzelbehandlung ab
Bei der Behandlung entfernen wir die Blutgefäße und den Nerv im Wurzelkanal und reinigen diesen im Anschluss gründlich. Eventuell verbliebene Bakterien spülen wir mit einer desinfizierenden Lösung aus. Bei Bedarf legen wir ein Medikament in den Kanal ein, das die Entzündung ausheilen lässt. Gerade besonders enge oder gekrümmte Kanäle lassen sich nur schwer erreichen – hier arbeiten wir mit feinen, elektrisch angetriebenen Spezialfeilen und unter Vergrößerung mit einer Lupenbrille. So können wir auch schwer zugängliche Bereiche zuverlässig reinigen und nichts übersehen.
Ist der Zahn anschließend beschwerdefrei, verschließen wir den Wurzelkanal bakteriendicht und versorgen den Zahn anschließend stabil – je nach Befund etwa mit einer Füllung oder einer Krone, die den geschwächten Zahn schützt.
Tut eine Wurzelbehandlung weh?
Viele Patientinnen und Patienten verbinden mit einer Wurzelbehandlung noch immer starke Schmerzen. Tatsächlich erfolgt der Eingriff unter lokaler Betäubung und ist heute in der Regel kaum unangenehmer als eine größere Füllung. Häufig sind es gerade die Beschwerden vor der Behandlung, die nachlassen, sobald der entzündete Nerv versorgt ist.
Wenn Sie in Rudow oder Umgebung Zahnschmerzen haben, sollten Sie nicht lange warten: Je früher wir einen entzündeten Zahn behandeln, desto besser stehen die Chancen, ihn zu erhalten.






